5 Jun

PORTFOLIOS WERDEN BITCOIN GEGENÜBER STAATSANLEIHEN BEVORZUGEN

  • Bitcoin könnte eine höhere Nachfrage von Hedge-Fonds anziehen, da Staatsanleihen schlechte Renditen abwerfen.
  • Laut Dan Tapeiro, dem Gründer von Dtap Capital, würden Portfolios mit einem Engagement von 60 Prozent am Aktienmarkt und den restlichen 40 Prozent in Staatsanleihen in Bitcoin/Gold diversifiziert werden.
  • Mehr als 90 Prozent der Staatsanleihen werden mit Renditen unter 1 Prozent gehandelt.

Bitcoin Evolution und Staatsanleihen werden gegeneinander kämpfen, um sich eine Position in den weltweit führenden globalen Hedge-Fonds zu sichern, so Dan Tapeiro, der Gründer der New Yorker Investmentfirma Dtap Capital Advisors.

BIEGUNG 60/40 INVESTITIONSREGEL

Der altgediente Investor am Freitag sagte, dass Fonds mit mindestens 40 Prozent Engagement auf dem Anleihenmarkt einen Ersatz dafür finden müssten. Das liegt daran, dass mehr als 90 Prozent der Staatsanleihen zu Renditen unter 1 Prozent gehandelt werden. Da sie schlechte Renditen riskieren, werden die Fondsmanager ihre Allokationen in sichere Alternativen umstrukturieren.

„Für Gold und Bitcoin gibt es nichts Haussierendes mehr“, sagte Tapeiro. „[Es ist] der Anfang vom Ende für [Staats-]Anleihen als eine funktionierende produktive Anlageklasse. Traditionelle 60/40-Portfolios müssen einen neuen defensiven Vermögenswert finden, um einen Teil der 40% zu ersetzen“.

Auswirkungen der Inflation auf Bitcoin Evolution

DER FALL DES BITCOIN-BULLEN

Analysten für festverzinsliche Wertpapiere stellten Anfang des Jahres fest, dass die Renditen beträchtlicher Staatsanleihen auf zwei unterschiedlichen Konten erratisch gestiegen sind. Erstens flohen Anleger im März 2020 aus risikoreichen Anlagen, um Sicherheit in Anleihen zu suchen, die wiederum zu niedrigeren Renditen führten. Zum anderen senkten die globalen Zentralbanken ihre Zinssätze und kündigten eine beispiellose Lockerung an.

Das wirkte wie ein zweischneidiges Schwert auf die Gesamtrenditen der Anleihen. Hedge-Fonds-Manager halten es, weil sie trotz der durch den Gelddruck verursachten Inflationsgefahr langfristig positive Ergebnisse garantieren. Gleichzeitig neigen sie dazu, ihre 60/40-Anlageregel zu verbiegen, um kurzfristige Gewinne aus risikoreicheren Safe-Havens zu erzielen.

Davon könnte Bitcoin, ein aufstrebender Vermögenswert, profitieren. Bloomberg stellte in seinem jüngsten Bericht fest, dass neue quantitative Lockerungsmaßnahmen der globalen Zentralbanken die Nachfrage nach „Wertaufbewahrungsmitteln wie Gold und Bitcoin“ steigern könnten. Herr Tapeiro wiederholte das Gleiche und fügte hinzu:

„Gold ist das liquideste und beste Verteidigungsmittel, das es gibt.

Sowohl Gold als auch Bitcoin werden seit Jahresbeginn höher gehandelt als globale Aktien. Aber Bitcoin hat das gelbe Metall in Bezug auf die Jahresrenditen weitgehend übertroffen. Am Freitag lag die Kryptowährung auf einem Höchststand von 36 Prozent YTD-Gewinn. Im Vergleich dazu wurde Kassagold 12,69 höher gehandelt.